Kein Grund zur Panik

Angst vorm Tunnel

Viele Autofahrer haben Angst einen Tunnel zu durchfahren. Wir geben Ihnen ein paar einfache Tipps, wie sie die Situation meistern.

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Grundsätzlich muss man sich bei der Fahrt durch einen Tunnel keine Sorgen machen. Es kommt in Tunneln nicht häufiger zu Unfällen, als auf normalen Straßen. Die düsteren Röhren unserer Kindheit gehören zudem in den allermeisten Fällen der Vergangenheit an, denn gerade in Europa wurden die meisten Tunnel in den vergangenen Jahren heller und damit auch deutlich sicherer gemacht. Das Abblendlicht ist in jedem Fall einzuschalten, damit man besser sieht und gesehen wird. Im Tunnel ist es besonders wichtig, dass man einen Sicherheitsabstand zum Vordermann einhält. Daher lieber etwas mehr Abstand halten als vorgeschrieben und unbedingt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit einhalten.

Panne im Tunnel

Kommt es im Tunnel zu einer Panne, heißt es: Ruhe bewahren! Hat das Auto einen platten Reifen oder scheint das Fahrzeug einen Defekt am Antrieb zu haben, sollte man – wenn möglich – bis zur nächsten Pannen- oder Nothaltebucht weiterfahren. Hier den Wagen abstellen, die Warnblinkanlage anschalten und die Warnweste anlegen. In den meisten Tunneln funktioniert das Mobilfunknetz problemlos. Sollte es hierbei Probleme geben, gibt es in den Nothaltebuchten entsprechende Rufsäulen, mit denen Hilfe geholt werden kann.

Auto bleibt stehen

Ist es nicht mehr möglich ist, aus dem Tunnel auszufahren oder eine Pannenbucht anzusteuern, sollte sofort die Warnblinkanlage angeschaltet werden. Nach dem Anlegen der Warnweste empfiehlt es sich, so schnell wie möglich in etwa 50 bis 100 Meter Entfernung zum Fahrzeug ein Warndreieck aufzustellen. Danach unverzüglich via Telefon oder Notrufsäule Hilfe rufen. Aus Sicherheitsgründen sollte man nicht im Auto verbleiben, sondern gegebenenfalls in einen der Sicherheitsräume gehen, die in den meisten Tunneln hinter den grünen Türen zu finden sind.
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