Wasser auf der Fahrbahn

Aquaplaning – wie reagieren?

Viel Wasser auf der Fahrbahn ist beim Autofahren besonders gefährlich. Wie reagiert man bei Aquaplaning richtig?

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Verhindern kann man Aquaplaning nicht völlig, denn wenn sich auf der Fahrbahn eine hinreichend tiefe Wasserschicht befindet, können Autoreifen bei der Fahrt aufschwimmen und somit keine Kräfte mehr auf die Fahrbahn übertragen. Man kann das Risiko jedoch vorab minimieren, indem man auf ausreichend Profiltiefe und vor allem auf angemessene Geschwindigkeit achtet.

Nicht bremsen

Das Wichtigste ist, dass man beim Auftreten von Aquaplaning nicht panisch bremst. Denn wer bremst, schiebt vor dem Reifen einen noch größeren Wasserberg zusammen, und das Fahrverhalten wird noch unvorhersehbarer. Bleibt die Frage, wie man Aquaplaning bemerkt, um dies zu verhindern. Erste Anzeichen sind sich deutlich reduzierende Lenkkräfte. Wenn die Vorderräder die Haftung verlieren, gibt die Lenkung kaum noch eine Rückmeldung. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb macht sich meist erst die Anti-Schlupf-Regelung des ESP bemerkbar. Wer bemerkt, dass es zu Aquaplaning gekommen ist, sollte zunächst den Fuß vom Gas nehmen und das Steuer festhalten. Meist zieht das Fahrzeug beim Aquaplaning leicht nach links oder rechts. Zudem sollte man auskuppeln, damit die Räder keine Antriebsmomente mehr übertragen müssen.

Sicherheitssysteme bringen fast nichts

Egal, ob man mit ABS, ESP, Sperrdifferenzial oder Allradantrieb unterwegs ist; die Regelsysteme helfen einem beim Aquaplaning fast gar nicht. Einzig das elektronische Stabilitätsprogramm kann bei sich reduzierender Geschwindigkeit dafür sorgen, dass das Fahrzeug nicht zu stark ausbricht. Sind nur ein oder zwei Räder betroffen, kann ein modernes den Wagen zumindest in der Fahrspur halten.
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