Gilt als Arbeitsunfall

Autounfall auf dem Weg zur Arbeit

Kommt es auf dem Weg zur Arbeit zu einem Autounfall, ist das gleichbedeutend mit einem Unfall auf der Arbeit selbst. Die entsprechende Versicherung des Arbeitgebers springt in diesem Fall ein.

Datum:
Wer auf dem Weg zu Arbeit in einen Unfall mit seinem Auto, dem Fahrrad oder dem Motorrad verwickelt wird, wird genauso gestellt, wie jemand, der auf der Arbeitsstätte einen Unfall erleidet: Der Weg ins Büro oder von der Arbeitsstelle nach Hause ist versichert. Geschützt sind demnach alle Personen, die einen Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit erleiden.

Der direkte Weg

Voraussetzung, dass die Versicherung des Arbeitgebers einspringt ist jedoch, dass der Berufstätige sich auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (oder umgekehrt) befindet. Macht man auf der Wegstrecke durch einen kleinen Umweg noch Erledigungen, besucht Freunde oder macht einen Zwischenstopp, handelt es sich nicht mehr um den direkten Weg, und die gesetzliche Unfall-Versicherungspflicht des Arbeitgebers entfällt. Anders sieht es bei Fahrgemeinschaften aus oder wenn man sein Kind vom Kindergarten/der Schule abholen oder einen Kollegen absetzen will. Dies alles gehört zum direkten Weg von oder zu der Arbeitsstätte.

Was ist geschützt?

Der Schutz des Arbeitgebers beginnt an der eigenen Haustür und endet auch wieder dort – egal mit welchem Fahrzeug man seinen Weg zur Arbeit zurücklegt.