Wie viel Geld gibt es?

Autounfall Schmerzensgeld

Kommt es zum Autounfall mit Personenschaden, kann der Geschädigte vom Verursacher ein Schmerzensgeld fordern.

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Der häufigste Unfall im Straßenverkehr ist der Auffahrunfall. Die dabei am häufigsten vorkommende Verletzung im vorderen Fahrzeug ist das Halswirbelsäulenschleudertrauma (HWS). Für eine einfache Verletzung liegt das Schmerzensgeld bei 500 bis 1.000 Euro. Ist der Aufprall stärker und der Unfall hat langwierige Folgen mit entsprechendem Verdienstausfall können daraus schnell ein paar tausend Euro werden. Ausnahmen der Schuldvermutung sind Auffahrunfälle, bei der mehr als zwei Autos beteiligt sind: Bei Massenkarambolagen ist der Ablauf beziehungsweise die Klärung der Schuldfrage komplexer.

Wie groß ist das Verschulden?

Bei der Bemessung des Schadens geht es nicht zuletzt darum, wie groß das Verschulden des Unfallverursachers war. Handelte dieser erheblich oder grob fahrlässig oder gar vorsätzlich, so wird auch das Schmerzensgeld entsprechend angepasst. Zudem werden die Vermögensverhältnisse der beiden Unfallbeteiligten in die Berechnungen einbezogen. Pauschale Höhen für das Schmerzensgeld gibt es jedoch nicht. Kommt ein Fahrrad- oder Motoradfahrer durch einen Autofahrer zu Fall, der beim Abbremsen nicht aufpasst, kann das Schmerzensgeld je nach Schwere der Verletzung 5000 bis 10.000 Euro oder mehr betragen. Ein ärztliches Gutachten ist ein wichtiger Bestandteil der Schadensbemessung.