Sprit

Benzin lagern – was ist erlaubt?

Worauf müssen Autofahrer achten, wenn sie Benzin und Diesel lagern wollen? Was ist erlaubt? Hier kommen wichtige Antworten!

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Sobald die Spritpreise in den Keller rauschen, ist die Versuchung groß, sich einen entsprechenden Treibstoffvorrat anzulegen. Allerdings hat der Gesetzgeber hier klare Regeln definiert. Im Pkw dürfen bis zu 60 Liter Treibstoff in einem Kanister nach DIN-Norm 7274 oder 16904 mitgeführt werden. Doch die meisten wollen das Benzin nicht im Kofferraum, sondern zu Hause lagern.

Sie dürfen mehr Diesel als Benzin lagern

In Garagen, die eine Fläche von bis zu 100 Quadratmetern haben, dürfen maximal 20 Liter Benzin und 200 Liter Dieselkraftstoff gelagert werden. Der Mengenunterschied resultiert aus der Tatsache, dass Diesel nicht so leicht entzündlich und daher nicht so gefährlich ist, wie der Kraftstoff für Ottomotoren. Allerdings müssen die Behälter in einem bruchsicheren und verschließbaren Gefahrenstoffschrank aufbewahrt werden.

Im Keller sind insgesamt 20 Liter erlaubt

Im Keller dürfen dagegen insgesamt nur 20 Liter Treibstoff gebunkert werden. Diese Menge bezieht sich auf den ganzen Kellerraum. Wichtig: Falls die Kellerabteile nur Stangen oder Bretter voneinander getrennt sind, bezieht sich diese Höchstmenge auch auf die anderen Mitbewohner. Also bitte vorher absprechen, wer wie viel Benzin beziehungsweise Diesel in seinem Untergeschoss lagert.