So starten Sie gekonnt bergauf

Anfahren am Berg

Anfahren am Berg – dieses Thema treibt so manchem Fahrschüler den Angstschweiß auf die Stirn. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie auch bergauf gekonnt durchstarten.

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Anfahren am Berg
Das Anfahren am Berg mit einer Handschaltung gehört erfahrungsgemäß zu den schwierigeren Aufgaben, die ein Fahrschüler absolvieren muss. Auch im späteren Auto-Alltag kommt diese Situation häufig vor. Entscheidend, um die Herausforderung mit Bravour zu meistern, ist das Zusammenspiel zwischen Handbremse, Gas und Kupplung.
Anfahren am Berg – so geht's:
1. Wenn Sie am Berg anfahren wollen, stehen Sie auf der Bremse, treten die Kupplung durch und legen den ersten Gang ein. Dann ziehen Sie die Handbremse und nehmen den Fuß von der Bremse (die Kupplung bleibt getreten).
2. Lassen Sie die Kupplung langsam kommen. Bevor sie greift, spüren Sie eine leichte Spannung im Antriebsstrang, das ist der sogenannte Schleifpunkt, an dem sich die beiden Kupplungsscheiben berühren und die Kraftübertragung beginnt. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um mit Gefühl Gas zu geben, die Kupplung vollends greifen lassen und mit einer minimalen Verzögerung die Handbremse zu lösen.

Mit Gefühl agieren bei Anfahren

Wichtig: Beim Gas geben nicht wild auf das Pedal steigen, sondern mit Gefühl agieren, sonst schnellt das Auto eventuell unkontrolliert nach vorne. Wie stark Sie das Gaspedal treten müssen, hängt von der Situation ab. An einem steilen Berg braucht es zum Losfahren eine höhere Drehzahl als bei einer leichten Steigung. Dort können die meisten geübten Autofahrer das Anfahren auch ohne Handbremse bewerkstelligen. Moderne Autos verfügen oft über eine elektrische Parkbremse mit Berganfahr-Assistent, der das Auto automatisch im Parkmodus hält, bis der Fahrer Gas gibt.
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