Vorsicht beim Schließen

Fensterheber Einklemmschutz

Autofenster werden mit Elektromotoren geöffnet und geschlossen. Ein Einklemmschutz sorgt dabei oftmals für die nötige Sicherheit.

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Der Einklemmschutz bei elektrischen Fensterhebern ist in den Stellmotoren verbaut. Er soll verhindern, dass man sich die Finger oder gar die ganze Hand verletzt, wenn man damit zwischen Rahmen und Scheibe gerät. Besonders gefährdet sind hierbei kleinere Kinder, die auf den Rücksitzen Platz genommen haben und die elektrischen Fensterheber ohne Aufsicht betätigen. Da die Fensterheber sehr kräftig sind, ist es möglich, dass die Extremitäten eingeklemmt werden und es zu schweren Verletzungen kommt – der Einklemmschutz soll das verhindern.

Fenster im Fond sperren

Man kann das Risiko weiter minimieren, indem man die Funktion der hinteren Fenster vom Fahrersitz aus über einen entsprechenden Schalter sperrt, und die Kinder diese danach ebenso wenig betätigen können, wie den Öffnungshebel der Tür. Über einen Einklemmschutz verfügen durchweg alle neuen Fahrzeuge mit elektrischen Fensterhebern. Eine Ausnahme sind allein gepanzerte Fahrzeuge, deren hintere Fenster sich meist gar nicht öffnen lassen und deren vordere Fenster allenfalls als Dokumentendurchreiche oder für das Ziehen eines Parktickets zu öffnen sind. Damit nicht jemand unbefugtes ins Auto fasst und das Fenster damit am Schließen hindert, sind die Fahrzeuge nicht mit einem Einklemmschutz ausgestattet. Wer hier hereingreift, wird durch die zentimeterdicke Scheibe und den starken Motor sogar schwer verletzt.
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