Firmenwagen: Regeln

Dienstwagen-Überlassungsvertrag

Wenn der Arbeitnehmer einen Firmenwagen gestellt bekommt, gelten besondere Bestimmungen. Diese stehen im Dienstwagenüberlassungsvertrag.

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Ein Dienstwagen ist eine feine Sache: Man bekommt ein Auto gestellt, oftmals auch noch eine Tankkarte, und muss sich nicht um Details wie die Versicherung oder Reparaturen kümmern. Ein Dienstwagen-Überlassungsvertrag regelt die genauen Bestimmungen. Grundsätzliche Punkte, wie die genaue Bezeichnung des Fahrzeugs nach Typ, Marke, Kennzeichen und vor allem die Fahrgestellnummer müssen im Vertrag benannt werden. Ebenso, wie die beiden Vertragsparteien – also das Unternehmen und der Fahrer.

Dienstwagen: Achtung bei privater Nutzung

Auch die Rechte und Pflichten bei der Nutzung eines Dienstwagens werden festgelegt. Wer darf das Auto zu welchem Zweck fahren? Dürfen die Kinder oder der Ehepartner des Dienstwagenfahrers den Wagen für eine Spritztour nutzen? Sind private Fahrten überhaupt erlaubt? Wenn das der Fall ist, hält auch Vater Staat die Hand auf – Stichwort: geldwerter Vorteil. Geregelt wird im Dienstwagen-Überlassungsvertrag ebenfalls, ob Fahrten ins Ausland erlaubt sind, was bei einem Unfall zu tun ist, wer die Reparaturen bezahlt und wie die Abholung beziehungsweise Rückgabe des Fahrzeugs abläuft. Da geht es auch um die Frage, ob der Dienstwagenfahrer den Wagen behalten darf, wenn er kündigt oder gekündigt wird.