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Firmenwagen versteuern

Wer seinen Firmenwagen privat nutzt, muss diesen auch versteuern. Wie das geht und warum ein E-Dienstwagen vorteilhaft sein kann, lesen Sie hier!

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Ein Dienstwagen hat viele Vorteile. Der Arbeitgeber kümmert sich um die Wartung und zahlt oft auch noch den Sprit. Da liegt es nahe, dass das Auto auch privat genutzt wird. Sobald dies der Fall ist, muss der geldwerte Vorteil versteuert werden.

Fahrten zum Arbeitsplatz werden extra berechnet

Hierbei kommt die sogenannte "ein-Prozent-Regel" zur Anwendung, bei der pauschal ein Prozent des Brutto-Preises des Fahrzeugs (inklusive Sonderausstattung) jeden Monat als Arbeitslohn angesetzt, auf das Gehalt aufgerechnet und dann die gesamte Summe versteuert wird. Bei Fahrten zwischen Wohnung und der Arbeitsstelle erhöht sich der Betrag pro Kilometer um 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises.

Steuervorteile für Stromer

Deswegen ist es auch hier sinnvoll mit dem Steuerberater zu sprechen, denn manchmal kann es vorteilhafter sein, eine Gehaltserhöhung anstelle eines Dienstwagens zu akzeptieren. Auch Elektroautos und Plug-in-Hybride sind interessant. Die Bundesregierung fördert Stromer, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Dezember 2021 als Dienstwagen gekauft oder geleast werden, indem nur der halbe Listenpreis als geldwerter Vorteil angesetzt wird.