Das müssen Sie dabei beachten

Firmenwagen verkaufen

Wer seinen Firmenwagen verkaufen will, sollte einige Dinge im Hinterkopf haben. Worauf man dabei achten muss, erklären wir hier!

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Die Idee ist einleuchtend. Der Firmenwagen ist nach einigen Jahren abgeschrieben, also nutzt man den Restwert des Fahrzeugs, um dein neues Gefährt anzuzahlen. Doch Vorsicht: Der Fiskus will beim Verkauf mitkassieren. Entscheidend ist dabei die Differenz von Buch- und Verkaufswert. Erlöst der Wagen mehr als im Buchwert festgelegt ist, gilt das als zu versteuernder Gewinn. Je nach Betriebsform können die Körperschafts- und Gewerbesteuer plus die Umsatzsteuer den erzielten Gewinn zu großen Teilen auffressen. Das muss man auf alle Fälle im Hinterkopf behalten.

Achtung beim Verkauf des Firmenwagens an Privatpersonen

Wer einen Dienstwagen an Privatpersonen verkauft, muss auch eine entsprechende Gewährleistung bieten. Besser ist es, das Auto an andere Firmen oder Gewerbetreibende, wie zum Beispiel einen Autohändler zu veräußern. In diesem Fall kann ein Gewährleistungsausschluss vereinbart werden, was beim Verkauf an Privatpersonen nicht gestattet ist.

Saubere Buchhaltung

Doch wie umgeht man mögliche Steuerforderungen? Der naheliegende Weg ist die Entnahme des Fahrzeugs aus dem Betriebsvermögen und die Übernahme in das Privatvermögen. Im Steuerberater-Deutsch nennt sich dieser Vorgang "Entnahme-Verkaufs-Modell". Damit entfällt auch die Mehrwertsteuer. Allerdings muss die Umwandlung sauber und nachvollziehbar in den Büchern dokumentiert werden. Deswegen ist es sinnvoll, vor dem Verkauf des Autos mit dem Steuerberater zu sprechen, damit es im Nachhinein keine bösen Überraschungen gibt.