Reifen

Alter der Reifen: Wann müssen die Pneus ausgetauscht werden?

Wie alt dürfen Reifen sein, wann sollten Sie spätestens ausgetauscht werden? Auto- und Motorradfahrer können das Alter von Reifen anhand der sogenannten DOT-Nummer erkennen.

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Reifenkennzeichnung DOT-Nummer
Jeder Reifen hat eine Kennzeichnung, anhand derer Sie den Produktionszeitraum des Reifens ablesen können. Diese sogenannte DOT-Nummer (DOT = Department of Transportation) finden Sie sowohl bei Pkw- als auch bei Motorradreifen auf deren Flanke. Die Nummer besteht aus vier Ziffern in einem ovalen Kreis. Stehen dort etwa die Zahlen „4606“ wurde der Reifen in der 46. Kalenderwoche des Jahres 2006 produziert.

Bei welchem Reifenalter sollte der Reifen gewechselt werden?

Reifen bestehen zu einem großen Teil aus Kautschuk. Mit der Zeit wird dieses Material spröde. Reifenhersteller empfehlen deshalb, einen Reifen spätestens bei einem Alter von zehn Jahren auszutauschen – auch dann, wenn der Reifen äußerlich augenscheinlich in Ordnung und die Profiltiefe noch ausreichend ist.

Was ist beim Reifenkauf zu beachten?

Wer neue Reifen kaufen möchte, sollte wissen, dass Reifen bei fachgerechter Lagerung bis zu einem Alter von drei Jahren als fabrikneu und bis zu einem Alter von fünf Jahren als neu bezeichnet werden können. Als Verbraucher sollte man bedenken, dass die mögliche Nutzungsdauer dadurch eingeschränkt wird. Tipp: Weisen Sie beim Kauf darauf hin, dass Sie ein wirklich neues Produkt erwerben möchten.

Wie viel Restprofil muss ein Reifen haben?

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Es empfiehlt sich jedoch, einen Reifen aus Sicherheitsgründen schon wesentlich früher auszutauschen. Spätestens bei einem Restprofil von zwei Millimetern sollten neue Reifen montiert werden.