Hightech-Tuch oder Watte

Autowachs vom Lack entfernen

Das Autowachs erfreut sich in der heutigen Zeit nicht mehr einer derart großen Beliebtheit wie in den 70er oder 80er Jahren. Doch viele wollen mit dem Wachs die Farbintensität und den Lack schützen. Das Entfernen des Wachses gehört daher zur perfekten Pflege dazu.

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Früher waren Autolacke sehr empfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Gerade starke Sonneneinstrahlung ließ die Farbe schnell stumpf und unansehnlich werden. Das hat sich bei modernen Autolacken geändert, da eine durchsichtige Deckschicht für zusätzlichen Schutz sorgt. Dennoch ist eine weitere externe Versiegelung – zum Beispiel durch Autowachs - aufgrund verschiedener Faktoren nützlich. Zum einen bleibt die Farbe des Lacks länger intensiv und zum anderen haften Verschmutzungen weniger hartnäckig an der Oberfläche. Am besten lassen Sie so eine Lackversiegelung nebst Autowachs von erfahrenen Spezialisten vornehmen, da eine entsprechende Nanolackversiegelung viel Erfahrung braucht, um sie nachhaltig aufzubringen. Das beginnt bereits mit der richtigen Vorbereitung. Es ist dabei wichtiger denn je, dass der Lack absolut sauber und frei von Rückständen ist. Nach einer gründlichen Wäsche sollten Sie möglichst alle Fette und Rückstände auf dem Lack entfernen. Danach wird der Lack aufwendig poliert, wieder gereinigt, ehe die endgültige Versiegelung durch das Wachs auf dem Autolack aufgetragen wird.

Behutsam arbeiten

Allerdings sollten Sie da ganz behutsam und auf kleinen Flächen vorgehen. Auch die Bearbeitung bei starkem und direktem Sonnenlicht ist nicht optimal, weil es zu einer ungewollten Wölkchenbildung kommen kann. Für diejenigen, die eine Versiegelung durch Wachs selbst in die Hand nehmen wollen, gibt es spezielle Sets im Fachhandel. Allerdings ist das Ergebnis nie so gut, wie das bei der Behandlung durch einen Fachmann. Eine professionelle Lackversiegelung kann zwei Jahre oder länger halten, kostet aber in der Regel mehrere hundert Euro.

Klassische Versiegelung

Die klassische Methode bestehend aus Polieren und Wachsen ist ebenfalls zum Schutz des Lacks geeignet, allerdings muss der Lack hierbei deutlich öfter nachbehandelt werden – in der Regel alle zwei Monate. Das Wachs lässt sich am einfachsten durch Polierwatte oder spezielle Mikrofaser-Tücher schlieren- und kratzerfrei beseitigen. Wer sich überhaupt keine Arbeit machen will, nutzt das Zusatzprogramm der Waschanlage. Das liefert zwar nicht das beste Ergebnis, erspart einem aber jegliche Arbeit am Fahrzeug. Wer den Lack seines Autos schützen will, muss das Zusatzprogramm nach der Wäsche entsprechend oft wiederholen. Außerdem sollte man diese Prozedur nur bei neuen und wirklich sauberen Autowaschanlagen durchführen lassen. Besser man macht einen Abstecher zu einer Waschstraße, wo das Auto nach der Wäsche manuell nachbehandelt wird. Dies kostet zwischen 50 und 100 Euro und eine halbe Stunde Zeit.