So viel Profil hat ein neuer Reifen

Profiltiefe bei Neureifen: Das ist zu beachten

Die Profiltiefe bei Neureifen ist nicht immer identisch. Sie hängt vom Reifentyp und davon ab, ob es sich um einen Winter- oder einen Sommerreifen handelt. Die Profiltiefe, bei der ein Pneu getauscht werden muss, ist dagegen festgelegt.

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Das Profil eines neuen Reifens hängt vom Hersteller und vom Reifentyp ab. In der Regel haben fabrikneue Sommerreifen ein Profil, das acht Millimeter tief ist. Es gibt aber auch Hersteller, bei denen es nur sieben Millimeter sind. Bei Winterreifen sind es dagegen meist neun Millimeter.

Dann muss man wechseln

Wenn ein Reifen nur noch 1,6 Millimeter Profil oder weniger hat, gilt er als nicht mehr verkehrssicher und man muss die Reifen wechseln. Allerdings empfehlen Experten schon bei einer Profiltiefe von unter drei Millimetern einen Tausch, da sich die Eigenschaften des Pneus was Seitenführung und Stabilität angeht ab da deutlich verschlechtern.

Profil an verschiedenen Stellen prüfen

Die Profiltiefe prüft man ganz einfach mit einem Zollstock oder einem speziellen Messgerät, das es im Fachhandel für wenige Euro gibt. Das Profil sollte man immer an verschiedenen Stellen des Pneus messen. Außerdem sollte man sich die Ränder des Reifens genauer anschauen. Sind diese runtergefahren, ist das Fahrverhalten in der Kurve nicht mehr optimal. Zusätzlich zur Profiltiefe ist noch der Fabrikationszeitpunkt des Reifens zu beachten, der anhand der DOT-Nummer (befindet sich auf der Flanke) überprüft werden kann. Wenn ein Reifen älter als sechs Jahre ist, sollte ein Austausch in Betracht gezogen werden.

Faktoren, die die Laufleistung reduzieren

Bei durchschnittlicher Nutzung hält ein Ganzjahresreifen rund 50.000 Kilometer, aber verschiedene Faktoren, wie sportliche Fahrweise oder falscher Luftdruck können diese Laufleistung drastisch reduzieren. Vielfahrer schaffen mit einem Ganzjahresreifen rund 35.000 Kilometer.
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