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Prüfzeugnisse: welche gibt es?

Alle zwei Jahre muss ein Auto zur Hauptuntersuchung, im Volksmund TÜV genannt. Verschiedene Prüforganisationen führen den Check durch.

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TÜV-Prüfung ist nicht gleich TÜV-Prüfung und auch die Zeugnisse unterscheiden sich. Man kann sein Fahrzeug, egal ob PKW, LKW, Anhänger, Motorrad oder Lastwagen bei allen bekannten Prüforganisationen (TÜV, GTÜ, Dekra oder KÜS) vorführen. Die Prüfungen selbst finden entweder an einer der entsprechenden Prüfstellen statt oder man lässt diesen Test bei größeren Autohändlern oder Werkstätten durchführen, die mitunter mehrfach im Monat solche Prüftermine anbieten. Nach der erfolgreich bestandenen Prüfung gibt es jeweils ein Prüfzeugnis, das die technische Unbedenklichkeit des Fahrzeugs bescheinigt.
Neben dem normalen TÜV-Bericht stellen die Organisationen auch Gutachten aus, die ebenfalls als Prüfzeugnisse gelten. Bei Gutachten wird entweder der Wert eines Fahrzeugs festgelegt (zu Beispiel bei einem Wert- oder H-Gutachten), die Höhe eines Schadens/Unfallschadens bestimmt oder die Unbedenklichkeit von Umbauten am Fahrzeug bescheinigt.
Zur TÜV-Prüfung müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:
• Fahrzeugschein beziehungsweise die Zulassungsbescheinigung Teil I.
• Falls Sie Ihr Fahrzeug baulich verändert haben (Tuning), brauchen Sie eine gültige ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis), die dokumentiert, dass das neue Teil für Ihr Auto auch zugelassen ist. Grundsätzlich ist die ABE immer im Fahrzeug mitzuführen. Alternativ kann man die Veränderungen auch im Fahrzeugschein eintragen lassen.
• Der Gesetzgeber unterscheidet zwei Arten von Anbauteilen: Diejenigen, die die Eigenschaften eines Autos verändern und die, die keinerlei technischen Einfluss auf das Fahrzeug haben. Zu ersteren gehört zum Beispiel ein anderes Fahrwerk, während optische Verschönerungen, wie ein Spoiler nicht dazu zählen.
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