Mehr Grip an der Antriebsachse

Vorne und hinten mit unterschiedlichen Reifen

Wenn vorne und hinten unterschiedliche Reifen am Auto montiert sind, spricht man von Mischbereifung. Welche Vorteile hat das?

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Wenn ein heckangetriebenes Auto Mischbereifung hat, dann sind an der Hinterachse die breiteren Reifen montiert, um die Antriebskraft besser auf den Boden zu übertragen. So war es zunächst Sportwagen wie einem Porsche 911 oder einer Corvette vorbehalten, an der Hinterachse etwas breitere Bereifungen zu fahren, als auf der vorderen Achse. Mittlerweile gibt es die breiteren Räder an der hinteren Achse jedoch nicht nur bei ausgewiesenen Sportwagen, sondern auch sportlich motorisierten Coupés, Kombis oder Limousinen. Offiziell hat dies zumeist den Grund, dass die Kraft besser auf die Fahrbahn übertragen werden kann. Real sind diese Mischbereifungen jedoch häufig Bestandteil eines Sportpakets mit breiteren Reifen und einer geänderten Fahrwerksabstimmung.

Unterschiedliche Reifenarten

Früher war es in vielen Ländern nicht erlaubt, auf Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Reifen zu fahren. Das entsprechende Verbot ist mittlerweile aufgehoben. Jedoch sollte man wegen eines sicheren Fahrverhaltens – insbesondere beim Bremsen – zumindest auf einer Achse immer den gleichen Reifen und eine identische Profiltiefe fahren.
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