Nicht immer Serienausstattung

Warndreieck Warnweste Verbandskasten

Wer sich ein neues Auto kauft, bekommt nicht automatisch ein Warndreieck, eine Warnweste und einen Verbandskasten.

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Im Auto sind bei jeder Fahrt ein Warndreieck, eine Warnweste und ein Verbandskasten mitzuführen. Manche Autohersteller lassen sich diese Ausstattungsdetails selbst bei einem Neuwagen extra bezahlen. Die Hersteller liefern in den meisten Fällen allenfalls das Warndreieck und nur selten den Verbandskasten. Oftmals legt den der ausliefernde Händler dazu.
Mindestens einmal pro Jahr sollte man einen Blick in den Verbandskasten werfen und den Inhalt kontrollieren. Was viele nicht wissen: Jeder Verbandskasten hat ähnlich wie ein verderbliches Lebensmittel ein gültiges Haltbarkeitsdatum. Das ist keine Schikane, sondern vielmehr sind Verbände, Pflaster und andere Gegenstände nicht ohne zeitliches Limit nutzbar. Einen neuen Verbandskasten oder ein Nachfüllset für den vorhandenden Kasten gibt es ab zehn Euro im Autoteile- oder Baumarkt.
Nach der aktuell geltenden DIN-Norm 13164 muss der Verbandskasten folgende Gegenstände beinhalten:
• 14teiliges Pflasterset
• 1 Verbandspäckchen K
• 2 Feuchttücher zur Hautreinigung
• 1 Heftpflaster, DIN 13019-A, 5 m x 2,5 cm
• 4 Wundschnellverbände, DIN 13019-E, 10 cm x 6 cm
• 2 Verbandpäckchen, DIN 13151-M
• 1 Verbandpäckchen, DIN 13151-G
• 1 Verbandtuch, DIN 13152-BR, 40 cm x 60 cm
• 1 Verbandtuch, DIN 13152-A, 60 cm x 80 cm
• 6 Kompressen, 10 cm x 10 cm
• 2 Fixierbinden, DIN 61634-FB-6
• 3 Fixierbinden, DIN 61634-FB-8
• 2 Dreiecktücher, DIN 13 168-D
• 1 Rettungsdecke, 210 x 160cm
• 1 Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145
• 4 Einmalhandschuhe, DIN EN 455
• 1 Erste-Hilfe-Broschüre
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