Was kosten Elektroautos?

Was kosten Elektroautos?

Elektroautos sind gerade der Trend in der Automobilindustrie. Mit welchen Kosten muss man rechnen und wie ergeben sie sich?

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Elektroautos sind teurer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Der Grund für diese teilweise erhebliche Preisdifferenz sind vor allem die Akkus. Aber auch Entwicklungskosten für Plattformen und Technik haben ihren Preis. So startet ein Audi e-tron bei circa 80.000 Euro, ein Nissan Leaf ist ab einer Größenordnung von 37.000 Euro zu haben.

Zu optimistische Prognosen

Nach wie vor ist die Batterie das teuerste Bauteil eines Elektroautos. Ende 2018 betrug der Preis für eine Kilowattstunde einer Lithium-Ionen-Batterie, die bei Autos eingesetzt wird, rund 190 Euro. Eine 40 kWh-Batterie, die zum Beispiel beim Nissan Leaf für 270 Kilometer Normreichweite gut ist, kostet demnach circa 7600 Euro. Das ist mehr, als viele Experten noch vor ein paar Jahren erwartet hatten. Die sind nämlich davon ausgegangen, dass die Kilowattstunde im Jahr 2020 nur noch rund 100 Euro kosten wird. Auch die Strompreise sind zu berücksichtigen. Geht man von einem Preis von 0,30 Euro pro Kilowattstunde aus, kostet eine volle Batterieladung beim Nissan Leaf rund 12 Euro.

Akkupreise steigen

In den letzten Jahren fielen die Preise für Auto-Akkus. 2010 musste man noch knapp 600 Euro pro Kilowattstunde zahlen. Der Billigtrend kehrt sich aktuell allerdings um. Grund ist die gestiegene Nachfrage nach Akkus, nachdem nun immer mehr Automobilhersteller im großen Stil in die Elektromobilität einsteigen. So verteuern sich zusätlich auch die ohnehin teuren, aber für die Herstellung der Batteriezellen notwendigen chemischen Elemente, wie zum Beispiel Kobalt, Lithium und Coltan.