Autokennzeichen

Was kosten Überführungskennzeichen?

Wer eine kurze Probefahrt machen möchte, braucht ein Überführungskennzeichen - auch Kurzzeitkennzeichen genannt. Wie teuer sind sie?

Datum:
Um ein Auto, das abgemeldet ist, zu überführen oder eine kurze Probefahrt durchzuführen, braucht man Kurzzeitkennzeichen. In vielen Gemeinden können diese Kennzeichen online beantragt werden, um sich lange Wartezeiten bei der Behörde zu ersparen.

Wie hoch sind die Kosten für ein Überführungskennzeichen?

Die Kosten für die Überführungskennzeichen variieren leicht. Zu den Gebühren der erforderlichen Haftpflichtversicherung kommen die Verwaltungskosten des Straßenverkehrsamtes sowie die Kosten für das Prägen der Kennzeichen selbst. Die Gesamtkosten liegen meist zwischen 50 und 150 Euro. Die Versicherungsgebühren kann man oft verrechnen lassen, wenn man das Fahrzeug später bei derselben Versicherung versichert. Die Kurzzeitkennzeichen gelten fünf Tage ab dem Tag, der auf den Kennzeichen aufgestanzt ist.
Folgende Unterlagen werden benötigt, um ein Überführungskennzeichen beim Straßenverkehrsamt zu beantragen:
  • Falls man nicht in der Stadt wohnt, in der die Kennzeichen beantragt werden, muss man den Personalausweis oder Reisepass im Original vorlegen.
  • Beantragt man die Nummernschilder an seinem Heimatort, reicht eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses.
  • Fahrzeugpapiere
  • evtl. ausländische Fahrzeugdokumente, Herstellerbescheinigungen und Gutachten im Original
  • Nachweis über die gültige Hauptuntersuchung im Original (sofern vorhanden) und eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung)