Günstig – aber auch gut?

Was sind runderneuerte Reifen?

Beliebt waren runderneuerte Reifen noch nie. Ihr Marktanteil liegt in Deutschland gerade einmal bei knapp unter fünf Prozent. Doch was sind runderneuerte Reifen überhaupt?

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Ein runderneuerter Reifen besteht aus einem Altreifen, der durch einen Recyclingprozess wiederverwendbar gemacht werden soll. Spezielle Firmen bereiten Altreifen nach ihrem ersten Leben wieder auf und bringen diese so wieder in den Marktkreislauf zurück. Bei runderneuerten Reifen wird die abgefahrene Lauffläche von der Karkasse abgehobelt und auf der unbeschädigten Karkasse durch Vulkanisierung eine neue Lauffläche aufgebracht. Das Ergebnis ist ein neues Profil auf einer neuen Lauffläche und eine alte Seitenwand nebst Unterbau mit Karkasse.

Langsamer fahren

Da die Seitenwände nebst Karkasse jedoch schon ein paar Jahr alt sind, haben runderneuerte Reifen nicht die selben Fahreigenschaften wie ein neuer Reifen. Daher werden runderneuerte Reifen immer eine Geschwindigkeitsklasse heruntergestuft und gerade bei älteren Fahrzeugen oftmals nur als günstige Winterreifen genutzt.

Vorteile

Die Vorteile der runderneuerten Reifen liegen auf der Hand, denn zum einen wird ein großer Teil des Altreifens wiederverwendet, was die Umwelt entlastet, und zum anderen sind die Reifen deutlich günstiger als neue Pneus. Jedoch gibt es runderneuerte Reifen nur für vergleichsweise kleine Größen und niedrige Geschwindigkeitsbereiche, da Besitzer hochwertigerer Fahrzeuge diese real nicht nachfragen, beziehungsweise die Fahrzeuge so schnell sind, dass man sie offiziell nicht mit runderneuerten Reifen fahren kann.
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