Auto selber tunen

Auto selber tunen: Darauf ist zu achten!

Tuning: Ein Thema, das viele Autofans reizt. Bevor man los legt, müssen aber einige Dinge beachtet werden.

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Tuning ist für viele Autofans eine tolle Sache. Schließlich kann man seinem Auto so eine persönliche Note verleihen und es vom Einerlei der anderen Verkehrsteilnehmer abheben. Doch wer sein Auto selbst tunen will, muss einige Dinge beachten. Grundsätzlich muss fast jede bauliche Veränderung am Auto genehmigt sein. Sonst erlischt die Betriebserlaubnis und damit der Versicherungsschutz.

ABE immer mitführen

Den meisten Anbauteilen, wie zum Beispiel einem Heckspoiler, liegt eine sogenannte "Allgemeine Betriebserlaubnis" (ABE) bei. Dieses Dokument bestätigt, dass das Fahrzeug durch diese Teile seine Verkehrssicherheit behält. Deshalb muss die ABE immer im Fahrzeug mitgeführt, oder die Umbaumaßnahmen in den Fahrzeugschein eingetragen werden.
Oft ist beim Tuning auch ein Teilegutachten nötig. Das bedeutet, dass der Umbau von einer der anerkannten Prüforganisationen, wie zum Beispiel TÜV, Dekra oder GTÜ, abgenommen werden muss.

Bei speziellem Tuning oft Einzelmaßnahme nötig

Wenn weder eine ABE noch ein Teilegutachten vorhanden ist, wird eine aufwendigere Einzelabnahme nötig. Diese kann nur von einem Prüfer mit besonderer Genehmigung durchgeführt werden. Dementsprechend kostspielig ist dieses Gutachten. Eine Einzelabnahme ist oft bei radikalen Umbauten oder sehr speziellen Tuningmaßnahmen nötig. Das kann beispielsweise bei manchen Felgen oder beim Chiptuning der Fall sein.