Auto tieferlegen

Auto tieferlegen – das ist zu beachten

Wer seinem Auto eine sportlichere Note geben möchte, legt es meist tiefer. Aber was ist bei der Fahrwerksänderung zu beachten? Tipps und Tricks.

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Wer sein Auto tieferlegen will, muss einige Regeln beachten. Was erlaubt ist und was nicht, sagt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Danach müssen Fern- und Abblendlicht sowie die seitlichen Blinker mindestens 50 Zentimeter über dem Straßenbelag angebracht sein, außerdem darf das vordere Nummernschild nicht unter 20 Zentimeter über dem Boden beginnen. Grundsätzlich muss beim Fahrzeug eine "straßenschonende Bauweise" vorliegen. Auch das "VdTÜV Merkblatt 751" zieht klare Grenzen: Es muss gewährleistet sein, dass das Auto mitsamt Insassen und vollem Treibstofftank Hindernisse mit einer Breite von 80 Zentimetern und einer Höhe von elf Zentimetern ohne Berührung des Unterbodens überfahren kann. Allerdings gilt diese Anweisung nicht für Karosserie-Anbauteile, die aus elastischem Material wie Kunststoff gefertigt sind.

Auto tieferlegen – TÜV-Abnahme ist notwendig

Oft werden nur die Fahrwerksfedern ausgetauscht und die Karosserie so tiefergelegt. Grundsätzlich sollte der Einbau von Fachwerkstätten durchgeführt werden. Schließlich verändern derartige Eingriffe das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Besser ist es, ein komplettes Fahrwerk einzubauen, das auf das Auto abgestimmt ist. Sowohl Tieferlegungsfedern als auch Komplettfahrwerke müssen entweder ein Teilegutachten oder eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) besitzen und vom TÜV oder einer anderen Prüforganisation abgenommen werden.