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Autofolie entfernen: So geht die Folie wieder herunter

Wer die Folierung seines Autos nicht mehr haben möchte, kann selbst Hand anlegen und sie entfernen. Doch wie bekommt man die Folie am besten herunter?

Datum:
Manche wollen ihrem Auto ein neues Aussehen gönnen und eine Folierung entfernen. Doch wie bekommt man die Folie am besten vom Auto? Zunächst einmal ist das Datum wichtig, bis zu dem die Folie ohne großen Aufwand entfernt werden kann. Ist dieses überschritten, kann die Folie porös sein. Sie lässt sich dann nur sehr schlecht vom Blech ablösen. Bei guten Folien geht man von einer Haltbarkeit von etwa acht Jahren aus.

Autofolie entfernen: Unterschiede bei den Folien beachten

Grundsätzlich werden bei der Folierung eines Autos zwei Arten von Folien verwendet: Haft- und Klebefolien. Wurde Haftfolie verwendet, sollte man das Auto bei rund 20 bis 25 Grad einen Tag lang stehen lassen und dann die Folien sorgfältig entfernen, indem man sie von unten nach oben abzieht. Je hochwertiger die Folie ist, desto leichter sollte es gehen. Rückstände mit einem Plastikrakel und niemals mit anderen spitzen Gegenständen, die den Lack beschädigen könnten, entfernen.
Zur Entfernung von Klebefolien verwendet man einen Heißluftföhn und erwärmt die abzulösenden Stellen. Dann zieht man die Folie ab. Auch hier hilft ein Plastikrakel bei den Resten. Wenn dennoch Kleber auf dem Lack haften bleibt, greift man am besten zu Fensterputzmitteln, die man rund zehn Minuten einwirken lässt. Reste entfernt man mit Hilfe eines Schwamms und Wasser. Diese Prozedur wiederholt man so oft, bis der Lack von den Folienresten befreit ist.

Zum Schluss sollte man das Auto polieren

Ist die Folie entfernt, sollte man das Auto waschen und es mit einem Mikrofasertuch abtrocknen. Dann poliert man den Lack mit einer Polierpaste, um letzte Folien- beziehungsweise Kleberreste zu entfernen.