Gefahren bei zu wenig Bremsflüssigkeit

Bremsflüssigkeitsbehälter leer: Das ist zu tun

Ein leerer Bremsflüssigkeitsbehälter ist gefährlich. Die Verzögerung des Fahrzeugs kann eingeschränkt sein, im schlimmsten Fall versagen die Bremsen sogar komplett.

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Wenn die Bremskontrollleuchte aufleuchtet, ist für jeden Autofahrer Vorsicht angesagt. Das bedeutet, sofort anhalten und nach dem Grund für die Warnung suchen. Stellt sich bei der Überprüfung heraus, dass der Behälter, in dem sich die Bremsflüssigkeit befindet, leer ist, sollte man die Fahrt nicht fortsetzen und sofort eine Werkstatt aufsuchen.

Bremsflüssigkeit verbraucht sich nicht

Grundsätzlich gilt: Bremsflüssigkeit verbraucht sich nicht, der Bremskreislauf ist geschlossen. Wenn Bremsflüssigkeit verloren geht, muss eine Undichtigkeit vorlegien. Daher untersucht man am besten die Leitungen, die zu den Bremsen führen. Oft findet man schnell eine undichte Stelle und lässt das entsprechende Teil austauschen. Bei dieser Gelegenheit kann man auch die Bremsbeläge und -Scheiben überprüfen lassen und sie im Bedarfsfall gleich mit austauschen lassen. Diese Arbeiten sollten unbedingt in einer Fachwerkstatt und niemals von Laien ausgeführt werden.

System entlüften

Nach einem Austausch der Bremsscheiben muss die Bremsflüssigkeit wieder vollständig aufgefüllt und das ganze System entlüftet werden. Wenn der Bremskreislauf nicht vollständig entlüftet worden ist, merkt man das sehr schnell an einem sehr langen Weg, den das Bremspedal zurücklegen muss, ehe eine Bremswirkung eintritt. Muss man "pumpen", also mehrmals aufs Bremspedal treten, bis das Fahrzeug verzögert, muss das System noch einmal komplett entlüftet werden.
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