So lange darf man einen Reifen fahren

Haben Reifen ein Verfallsdatum?

Reifen bestehen hauptsächlich aus Gummi beziehungsweise Kautschuk und sind daher einem Alterungsprozess unterworfen. Man sollte sie nicht zu lange fahren, selbst wenn das Profil noch tief genug ist.

Datum:
Ein explizites Verfallsdatum gibt es für Reifen nicht. Allerdings bestehen Reifen zu einem großen Teil aus Kautschuk. Wie jeder Gummi wird auch dieses Material mit der Zeit hart und spröde. Das spielt vor allem bei Winterreifen eine Rolle, deren Lamellen etwas weicher sind, da sie sich in den Schnee "krallen" sollen. In der Regel sollte man die Reifen nach spätestens nach sechs Jahren wechseln.

Reifen lassen nach

Test haben belegt, dass Reifen mit zunehmendem Alter im Vergleich zu Neureifen immer schlechter werden. Vor allem beim Nasshandling und beim Bremsen lassen drei Jahre alte Pneus gegenüber Neureifen nach, noch eklatanter wird der Unterschied bei zehn Jahre alten Reifen – vor allem bei nassen Straßen; vorausgesetzt, dass die Profiltiefe noch ausreicht. Denn sie ist, unabhängig vom Alter, ganz entscheidend für das Funktionieren der Pneus. Ist das Profil weniger als 1,6 Millimeter tief, müssen Sie den Reifen wechseln – egal, wie alt er ist.

DOT-Nummer gibt Ausschluss über das Alter

Das Alter eines Autoreifens findet man über die DOT-Nummer auf der Flanke des Pneus heraus, wo Produktionsjahr und -woche vermerkt sind. Diese sogenannte DOT-Nummer (DOT = Department of Transportation) besteht aus vier Ziffern in einem Oval. Wenn dort "2418" zu lesen ist, wurde der Reifen in der 24. Kalenderwoche des Jahres 2018 produziert.
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