Gutachter-Kosten

Gutachter-Kosten nach einem Auto-Unfall

Wer einen Unfall hat möchte wissen, wie hoch der Schaden ist. Kfz-Gutachter geben hierbei eine professionelle Einschätzung. Das kosten sie.

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Nach einem (fremdverschuldeten) Unfall muss der Schaden am eigenen Pkw genau bewertet werden, um die Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen. Dazu zieht man am besten einen Kfz-Sachverständigen, beziehungsweise einen offiziellen Fahrzeuggutachter hinzu, dessen Einschätzung von den Versicherern in der Regel akzeptiert wird. Ein Gutachten ist deutlich detaillierter als der Kostenvoranschlag einer Werkstatt und wird deswegen zur umfassenden Bewertung des Schadens benötigt.

Keine einheitlich geregelten Kosten für Kfz-Gutachter

Allerdings stellt sich die Frage nach den Kosten für ein solches Gutachten. Honorare für Kfz-Sachverständige sind nicht einheitlich geregelt. Je aufwendiger und detaillierter die Expertise ist, desto höher fällt die Rechnung des Gutachters aus. Außerdem orientieren sich die Kosten auch an der Schadenshöhe selbst – je größer der Schaden, desto mehr kostet das entsprechende Gutachten. Eine gute Orientierung, wieviel zu veranschlagen ist, gibt die regelmäßige Honorarbefragung des "Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e. V. (BVSK)", die auch vom Bundesgerichtshof (BGH) als taugliche Schätzungsgrundlage bestätigt wurde.

Korridore bestimmen Gutachter-Honorare

Da es keine einheitliche Honorarstruktur gibt, ermittelt der Verband sogenannte "Korridore", in deren Rahmen sich die Kosten bewegen. Bei einem Schaden in Höhe von 2000 Euro kostet das Gutachten zwischen 362 und 397 Euro. Bei 15.000 Euro sind es zwischen 1059 und 1145 Euro.