Motoröl nachfüllen

Motoröl nachfüllen: darauf ist zu achten!

Motoröl ist das Lebenselixier jedes Autos. Ohne das richtige Öl läuft kein Verbrennungsmotor. Die Viskosität des Öls ist dabei entscheidend für den Einsatzzweck.

Datum:
Wer denkt, dass die wichtigste Flüssigkeit beim Auto der Kraftstoff im Tank ist, irrt gewaltig. Ohne das richtige Öl geht gar nichts. Denn nur mit dem passenden Schmierstoff läuft der Motor rund und lange. Dabei ist das entsprechende Öl bei modernen Fahrzeugen mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und Hochdrehzahlkonzept genauso wichtig wie beim Klassiker. Mit dem falschen oder altem Öl riskiert man einen Motorschaden. Das Motoröl sollte regelmäßig – mindestens einmal im Monat – kontrolliert werden. Ist zu wenig vom Schmiermittel im Triebwerk, heißt es Motoröl nachfüllen. Die entsprechende Öffnung befindet sich zentral an der Oberseite des Motors. Wer den Einfüllstutzen nicht sofort findet, kann in der Bedienungsanleitung nachschauen.

Drei Arten von Motorölen

Motoröle gibt es in den drei Arten Mineral-, Synthetik- und Teilsynthetik-Öl. Während Mineral-Öl aus Erdöld gewonnen wird, ist Synthetik-Öl künstlich herstellt. Das Teilsynthetik-Öl (Hybridöl) besteht aus einer Mischung beider Flüssigkeiten. Einbereichs-Öle sind längst Vergangenheit, das Auto braucht im Sommer kein anders Öl als im Winter. Generell gibt der Autohersteller Hinweise, welches Motoröl für das entsprechende Modell das richtige ist. Dabei ist die Marke des Motoröls durchaus zu vernachlässigen.

Viskosität ist entscheidend

Bei der Nomenklatur von Mehrbereichsölen wird zuerst die Niedrigtemperatur-Viskosität mit Zusatz W (Winter) genannt und nach dem Bindestrich die Hochtemperatur-Viskosität (z.B. 10W-40). Um mehrere Viskositätsbereiche abdecken zu können, enthalten die sogenannten Mehrbereichsöle verschiedene Polymere, die die Viskosität verbessern.