Was ist zu tun?

Motoröl riecht nach Benzin

Motoröl riecht manchmal nach Benzin. Warum das so ist und ob dies gefährlich ist, verraten wir.

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Bei der Kontrolle des Ölstandes passiert es durchaus, dass das Schmiermittel am Peilstab nach Benzin riecht. Grundsätzlich ist das allein noch kein Grund zur Panik. Denn Öl und Sprit gelangen gemeinsam in die Zylinder. Eine hundertprozentige Trennung der beiden Stoffe ist daher nicht möglich.

Ursache: Kaltstarts und Kurzstreckenfahrten

Vor allem bei Autos, die viel für Kurzstrecken genutzt werden, kommt es des Öfteren zu einer Vermengung von Schmier- und Kraftstoff. Weil der Motor nie richtig warm wird, kondensiert der Kraftstoff bei kaltem Motor an der Zylinderwand und gelangt am Kolben beziehungsweise an den Kolbenringen vorbei in Kurbelgehäuse und Ölwanne.

Auto richtig warmfahren

Wer jetzt also Benzingeruch beim Ölstand-Check wahrnimmt, muss nicht sofort in die Werkstatt fahren. Es kann schon reichen, seinem Fahrzeug eine längere Strecke gönnen und es richtig warmzufahren. Danach sollten ein paar kurze schnelle Beschleunigungsphasen helfen. Das durch den Kaltstart ins Öl gelangte Benzin verdampft ab Öltemperaturen von rund 70 Grad Celsius – die werden bei einem warmgefahrenen Auto problemlos erreicht.
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