Defekte Zylinderkopfdichtung erkennen

Öl im Kühlwasser: Das ist der Grund

Wenn sich Öl im Kühlwasser befindet, ist das keine Lappalie. Wenn man nicht reagiert, können die Auswirkungen fatal sein – bis hin zu einem kapitalen Motorschaden.

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Sobald man Öl im Kühlwasser entdeckt, sollte man sofort handeln. Denn dieses Phänomen kann auf einen Riss im Zylinderkopf oder eine defekte Zylinderkopfdichtung hindeuten. Weitere Symptome sind: ein schneller Anstieg der Motortemperatur und vor allem weißer Rauch, der beim Starten aus dem Auspuff austritt. Zusätzlich dürfte auch der Kühlwasserstand ständig abnehmen und die Verdichtung/Kompression des Motors zu gering sein.

Schnell handeln

Verräterisch ist auch ein heller/hellbeiger, schmieriger Schaum, der sich am Inneren des Deckels und am Gewinde des Ölbehälters befindet. Wenn es einmal so weit gekommen ist, sollte man keinen Meter mehr fahren beziehungsweise das Auto sofort in die Werkstatt bringen lassen. Nur so kann man verheerende Folgeschäden vermeiden. Denn zum einen droht der Motor zu überhitzen, zum anderen büßt das verdünnte Öl seine Schmierleistung ein.

Zylinderkopf prüfen lassen

Wenn lediglich die Zylinderkopfdichtung defekt ist, kann man sie tauschen. Meist ist die Reparatur etwas aufwendiger, weil der Zylinderkopf abgeschraubt werden muss – bei modernen Motoren mit ihren vielen Nebenaggregaten eine anspruchsvolle Arbeit. Bei dieser Gelegenheit sollte man auch gleich den Zylinderkopf überprüfen lassen, um einen Haarriss auszuschließen, sonst ist die ganze Arbeit umsonst. Nach dem Wechsel auch das Kühlsystem reinigen, um alle Ölrückstände zu entfernen.
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