Wie funktioniert das?

Standheizung reparieren

Standheizungen sorgen schon beim Losfahren für wohlige Wärme. Doch wie kann man dieses nützliche Helferlein reparieren, wenn es nicht mehr funktioniert?

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Eine Standheizung ist vor allem im Winter eine feine Sache: Schließlich wärmt das Gerät das Auto auf, bevor man einsteigt. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Zusatzheizung ausfällt, also will man die schnell wieder in Gang bringen, um die wohlige Wärme zu genießen.
Wenn man die Standheizung nachrüsten ließ, ist es vergleichsweise einfach: Man kennt den Hersteller und hat bestenfalls eine Reparaturanleitung parat. Mit etwas Glück lassen sich diese Leitfäden auch im Internet finden.

Diagnosegerät ist wichtig

Doch bevor man loslegen kann, braucht man bei den meisten Exemplaren ein Diagnosegerät, um den Fehler zu lokalisieren. Sonst stochert man im Nebel herum und verbrennt schlimmstenfalls Zeit und Geld. Denn die jeweiligen Ersatzteile sind teuer. Bisweilen hilft auch die Diagnose nichts und man muss sich von Bauteil zu Bauteil durchhangeln und einzelne Tests durchführen. Hat man den Fehler einigermaßen lokalisiert, kann man sich mit Hilfe der Betriebsanleitung an die Reparatur machen.

Achtung beim Brennstoff

Nicht selten muss dabei die gesamte Standheizung ausgebaut werden, da man im eingebauten Zustand nur schwer oder gar nicht an manche Teile herankommt. Bei den meisten Bedienungsanleitungen wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass man die gesamte Standheizung ausbauen muss. Beim Ausbau ist vor allem zu beachten, dass der Brennstoff keinesfalls auslaufen darf. In der Regel hilft ein Öffnen des Fahrzeugtankverschlusses, um das Brennstoffsystem drucklos zu machen. Daher scheint es sinnvoller, gleich in die Werkstadt zu fahren oder sich bei einer Onlinebörse ein Austauschgerät zu besorgen. Wenn die Standheizung Teil einer konfigurierten Ausstattung war, könnte es zudem sein, dass die Software den Fehler verursacht. Dann muss man in jedem Fall in eine Werkstatt.
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