Steinschlag

TÜV trotz Steinschlag in der Scheibe?

Allzu oft fliegen einem Steinchen des Vordermanns gegen die Windschutzscheibe. Im schlimmsten Fall resultiert daraus ein Steinschlag. So gibt's noch TÜV!

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Jeder hat es schon einmal erlebt: Ein vom Vordermann aufgewirbelter Stein knallt gegen die eigene Windschutzscheibe. In den meisten Fällen geht die Sache glimpflich aus, aber es kann auch passieren, dass der Steinschlag zu einem Schaden im Glas führt.

Steinschlag TÜV: Schaden schnell beheben lassen

In der Regel ist das kein großes Thema, da die Teilkaskoversicherung die Reparatur bezahlt. Auch der Aufwand ist relativ gering: Man macht einen Termin aus, fährt zu einem Spezialisten und der führt dann die Reparatur mit Hilfe einer harzhaltigen Flüssigkeit durch. Nach gut 30 Minuten ist die Arbeit erledigt. Allerdings sollte man den Schaden möglichst schnell beheben lassen, damit sich der Schaden nicht ausweitet.

Nicht immer ist Ausbessern machbar

Doch selbst diese recht schnelle Prozedur ist nicht immer möglich. Befindet sich der Schaden im direkten Sichtfeld des Fahrers, also in dem circa 30 Zentimeter breiten Bereich (etwa die Größe eines DIN A4-Blatts) über dem Mittelpunkt des Lenkrads, erlaubt der Gesetzgeber das schnelle Ausbessern nicht, da das Licht des Gegenverkehrs gestreut und der Fahrer dadurch geblendet werden kann. Das heißt, die Frontscheibe muss komplett ausgetauscht werden. Befindet sich der Schaden zu nahe am Rand (weniger als zehn Zentimeter), ist ein Austausch ebenfalls unumgänglich, da die Scheibe unter Spannung steht. Auch wenn bereits ein Riss durch die Scheibe geht, muss eine neue Windschutzscheibe her. Hier verweigert der TÜV die Plakette.