Der Staat kassiert

Wie hoch ist die KFZ-Steuer?

Ohne die KFZ-Steuer bezahlt zu haben, darf man das Auto im öffentlichen Straßenverkehr keinen Meter bewegen. Doch wie hoch ist die Steuer?

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Die KFZ-Steuer wird mit der Anmeldung eines Autos bei den Straßenverkehrsbehörden fällig und berechnet sich im Wesentlichen aus den beiden Komponenten Hubraum und – seit einigen Jahren - CO2-Ausstoß. Diese Angaben stehen im Fahrzeugschein beziehungsweise der Zulassungsbescheinigung. Ein gewisser CO2-Prüfwert ist dabei steuerfrei. So bleiben bei bis 31. Dezember 2011 zugelassenen Modellen bis 120 g CO2/km unversteuert. Ab dem 1. Januar 2012 liegt die Grenze bei 110 g/km. Bei ab 2014 zugelassenen Pkw sinkt sie auf 95 g/km. Jedes Gramm CO2, das über diesem Wert liegt, wird in der Berechnung mit zwei Euro versteuert.

Ottomotor oder Diesel

Hinzu kommt der Betrag für den Hubraum (Otto-/Wankelmotor: 2,00 Euro Grundbetrag je angefangene 100 ccm Hubraum, Dieselmotor: 9,50 Euro Grundbetrag je angefangene 100 ccm Hubraum zuzüglich). Das Fahren eines schadstoffarmen Autos rechnet sich also in der Steuer. Dabei ist jedoch auch das Datum der Erstzulassung entscheidend, denn die CO2-orientierte Berechnung der Kfz-Steuer wurde erst am 1. Juli 2009 eingeführt.

Elektroautos und Hybride

Zuvor setzte sich die Abgabe aus der Antriebsart (Otto-, Diesel-, Wankelmotor), dem Hubraum und der jeweiligen Emissionsklasse (Euro-Norm) zusammen. Deswegen ist zur richtigen Ermittlung der Kfz-Steuer die Angabe der Erstzulassung im Steuerrechner wichtig. Elektroautos fahren für die ersten zehn Jahre komplett steuerfrei. Nach Ablauf dieser Frist wird die Kfz-Steuer für Stromer unter anderem auf Grundlage ihres Gewichtes berechnet.
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