Reine Geschmackssache

Alu- oder Stahlfelgen?

Ob man sein Auto mit Alu- oder Stahlfelgen ausrüstet, ist reine Geschmacksache. Technisch sind die Unterschiede marginal.

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Früher waren nahezu alle Autos mit Stahlfelgen unterwegs, und nur reine Sportwagen oder Luxuslimousinen rollten auf Alufelgen. Und meist musste man diese selbst bei teuren Fahrzeugen noch mit einem deutlichen Aufpreis bezahlen. Heute sind die allermeisten Autos fast nur noch mit Alufelgen zu bekommen. Und selbst die Zahl derer, die ihr Auto in der kalten Jahreszeit mit Winterreifen auf vermeintlich billigen Stahlfelgen auf die Straße lassen, ist eher gering.

Keine Vorteile

Früher konnte man das Auto mit Alufelgen ohne großen Aufwand optisch aufwerten und sich damit von der Masse abheben. Das fällt weg, wenn nahezu alle Autos Alufelgen haben oder es wie bei vielen Automodellen gar keine Stahlfelgen mehr gibt. Die Alufelgen waren einst nicht nur für die Optik gut, sondern sollten auch die ungefederten Massen reduzieren. Heute sind die Aluräder durch ihre Konstruktion, das Design und die hohen Traglasten, die sie aushalten müssen, allerdings deutlich schwerer; der Gewichtsvorteil ist dadurch egalisiert. Waren viele Fahrzeuge in den 70er oder 80er Jahren noch mit 13 oder 14 Zoll großen Felgen unterwegs, sind viele Kompaktklassemodelle mit 18- oder 19-Zöllern zu bekommen. Diese gibt es im Normalfall gar nicht mehr als Stahlfelge.

Kleinserien

Eine Bedeutung haben die Stahlfelgen meist nur noch bei Oldtimern oder modernen Autos, die sich in Sonderserien an klassische Modelle anlehnen. Beispiele hierfür sind Sondereditionen des Fiat 500 oder des jüngst ausgelaufenen VW Beetle. Sie sollten mit den Stahlfelgen nebst Radkappen an ihre Vorbilder aus den 50er und 60er Jahren erinnern.
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