Wann muss man eine Anhängerkupplung eintragen?

Anhängerkupplung eingetragen: Das ist zu beachten

Wer mit einem Wohnwagen in den Urlaub fahren will und deswegen eine Anhängerkupplung montieren muss, steht vor der Frage, ob diese auch eintragungspflichtig ist. Dabei ist die EU-Zulassung entscheidend.

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Wer eine Anhängerkupplung für seinen Pkw nachrüsten will, sollte sich vergewissern, dass diese eine EU-Zulassung besitzt. Mit diesem Siegel erübrigt sich der Eintrag in die Fahrzeugpapiere, da die Europäische Union für Anhängerkupplungen feste Normen eingeführt hat. Allerdings empfiehlt es sich, die Papiere der Anhängerkupplung im Auto mitzuführen, um bei einer Kontrolle die Rechtmäßigkeit der Montage nachweisen zu können.

Wann ist eine abnehmbare Anhängerkupplung vorgeschrieben

Bei der Montage der Anhängerkupplung sollte man sich fachmännischen Rat einholen, damit das wichtige Verbindungsstück auch zuverlässig seinen Zweck erfüllt. Wird durch die Anhängerkupplung das Nummernschild verdeckt, muss diese abnehmbar sein, sobald man ohne Anhänger unterwegs ist.

Teilegutachten nötig

Ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere ist dann nötig, wenn die Anhängerkupplung keine EU-Zulassung hat. Dann wird bei einer Prüfstelle, wie zum Beispiel dem TÜV, ein sogenanntes "Teilegutachten für nachträglich eingebaute Teile" erstellt, das das Benutzen der Anhängerkupplung gestattet. Die Kosten für ein solches Gutachten belaufen sich auf 40 bis 50 Euro.
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