Hier droht Ärger

Fahren ohne Betriebserlaubnis

Fahren ohne Betriebserlaubnis kann zu einer empfindlichen Strafe führen. Wer Umbauten an seinem Fahrzeug hat durchführen lassen, muss sämtliche ABE bei jeder Fahrt mit sich führen.

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Gemäß § 19 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) dürfen nur solche Fahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, für die eine gültige Betriebserlaubnis existiert. Fehlt diese auch nur für kleine Komponenten am Fahrzeug, wird dies als Fahren ohne Betriebserlaubnis mit einem entsprechenden Bußgeld bestraft. Werden bei einer Verkehrskontrolle die entsprechenden Unterlagen nicht mitgeführt, wird ein Bußgeld von 10 bis 50 Euro fällig. Die Höhe der Strafe richtet sich nach der Wichtigkeit des Fahrzeugteils. Insbesondere bei getunten Fahrzeugen kommt es immer wieder vor, dass mehrere Betriebserlaubnisse fehlen. In den meisten Fällen werden die Bußgelder als Ordnungswidrigkeit von der Polizei zusammengefasst.

Schwere Verstöße

Geht es um größere Verstöße und ist das Fahrzeug gegebenenfalls nicht verkehrssicher, ist es mit einem einfachen Bußgeld nicht getan. In diesem Fall wird das Fahrzeug vor Ort stillgelegt und von einem Abschleppunternehmer abtransportiert. Dann muss das Fahrzeug zurückgebaut beziehungsweise in einen ordnungsgemäßen technischen Zustand gebracht werden, der das Vorlegen entsprechender Betriebserlaubnisse/ABE beinhaltet.
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