Der böse Blick

Motorhaubenverlängerung

Einige Autobesitzer kverlängern die Motorhaube, um ihren Wagen sportlicher aussehen zu lassen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

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Mit einer Motorhaubenverlängerung soll ein Auto von vorne flacher und damit sportlicher wirken. Oftmals wird dieser Effekt auch als "böser Blick" bezeichnet, wenn die verlängerte Motorhaube bis in die Hauptscheinwerfer ragt. Hier gibt es je nach Tuner oder Teilehandel verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es kleine Karosserieteile aus Kunststoff, die man zunächst in Wagenfarbe lackiert und danach in den Kühlergrill oder in die Scheinwerfer klebt, um ein sportlicheres Äußeres zu generieren.

Neue Hauben

Es gibt es jedoch auch professionellere Lösungen, bei denen die Motorhaube komplett gegen eine aus dem Zubehörhandel getauscht wird. Diese Zubehörhauben sind in der Breite identisch und haben auch die gleichen Aufnahmepunkte, sind jedoch nach vorne hin verlängert. Für Sportwagen und Coupés sind einige dieser Haube sogar in Sichtkarbon zu bekommen und werden dann nicht lackiert, um ein besonders sportliches Renn- oder Rallyedesign zu unterstreichen.

ABE muss sein

Egal, ob man eine Motorhaube komplett austauscht oder die Haube mit kleinen Karosserieteilen nach vorne verlängert – um eine allgemeine Betriebserlaubnis kommt man nicht herum. Sollte diese ABE nicht im Paket der neuen Haube oder der Zubehörteile enthalten sein, muss der TÜV eine Einzelabnahme vornehmen.
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