Ohne nur bis Tempo 50

Nebelschlussleuchte am Anhänger ist Pflicht

Wer mit dem Pkw einen Anhänger zieht, muss diesen mit einer Nebelschlussleuchte ausstatten, wenn das Gespann schneller als 60 km/h fahren kann. Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist da eindeutig.

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Für Autofahrer, die öfter mal einen Anhänger ziehen, stellt sich die Frage, ob eine Nebelschlussleuchte auch für den Anhänger Pflicht ist. Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sagt in Paragraf 53d: "Mehrspurige Kraftfahrzeuge, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt, und ihre Anhänger müssen hinten mit einer oder zwei, andere Kraftfahrzeuge und Anhänger dürfen hinten mit einer Nebelschlussleuchte, ausgerüstet sein.“

Wann müssen Nebelschlussleuchten eingeschaltet sein

Das heißt, dass bei Pkw-Gespannen, die über 60 km/h schnell sind, der Anhänger mit einer Nebelschlussleuchte ausgestattet sein muss. Falls das nicht der Fall ist, muss eine Nebelschlussleuchte nachgerüstet werden. Die Nebelschlussleuchten sollte eingeschaltet sein, wenn die Sichtweite durch Nebel, Schnee oder Regen weniger als 50 Meter beträgt. Um das festzustellen, kann man sich an den Leitpfosten orientieren, die in der Regel genau mit einer Entfernung von 50 Metern aufgestellt sind. Bei einer solch schlechten Sicht schreibt der Gesetzesgeber eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h vor.
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