Garage isolieren

Garage dämmen, aber richtig!

Vor allem bei beheizten Garagen kann es in der kalten Jahreszeit sinnvoll sein, die Garage zusätzlich zu dämmen. Durch eine gute Isolierung sparen Sie oft hohe Heizkosten und damit eine Menge Geld!

Datum:
Garage dämmern
In vielerlei Hinsicht kann es sich lohnen, seine Garage für die kalte Jahreszeit zu wappnen und nachträglich zu dämmen. Ist die Garage beispielsweise mit dem Haus verbunden oder beheizt, können Sie mit einer Dämmung hohe Heizkosten vermeiden. Doch nicht für alle Garagentypen ist eine zusätzliche Isolierung empfehlenswert. Bei Fertiggaragen wäre eine Dämmung eher kontraproduktiv und kann zu Schimmelbildung sowie zu Rost führen (Stahlgaragen).

Garage dämmen: Das müssen Sie beachten

Wenn man eine Garage selbst dämmen will, fängt man am besten mit dem Tor an. Garagentore werden isoliert, indem man an der Innenseite Styroporplatten anbringt. Allerdings geht das nur bei normalen Toren – Lamellentore, die sich beim Öffnen aufrollen, sind dafür nicht geeignet. Um die Styroporplatten anzubringen, muss die entsprechende Fläche sauber und trocken sowie frei von Rückständen wie Fett oder Schmutz sein. Jetzt kann es los gehen: Messen Sie das Garagentor aus, um den Materialverbrauch zu ermitteln. Schneiden Sie die Styroporplatten mit einem Fuchsschwanz so zu, dass Sie das Tor mit den Einzelteilen großflächig isolieren können. Danach tragen Sie mit einem Pinsel auf einer Seite der Platten Holzleim als Versiegelung auf und lassen diesen gut trocknen. Anschließend tragen Sie auf der gleichen Seite Montagekleber in Streifen auf, die einen Abstand von zehn Zentimetern zu einander haben sollten. Um die Isolierwirkung zu erhöhen, tragen Sie eine weitere Schicht Kleber an der Seite der Platte auf, an der die nächste Platte anschließt. Dann bringen Sie die Platten mit mäßigem Druck an. Nicht zu stark pressen, damit ein kleiner Hohlraum für die Isolierung bleibt.

Garagendecke und Wand dämmen

Bei der Garagendecke und den Wänden kommen ebenfalls Styroporplatten zum Einsatz. Wie beim Tor, sollten auch hier alle Flächen trocken und sauber sein und passend zugeschnittene Styroporplatten bereit liegen. Nun rühren Sie mit einem Eimer und einer Bohrmaschine Leichtmörtel an und tragen diesen mit einer Glättkelle auf. Im Idealfall hat der Mörtel eine Höhe von rund acht Millimetern. Bringen Sie die Platten einzeln an der Decke an. Trägt der Untergrund nicht richtig oder wollen Sie die Decke später noch verputzen, können Sie die Platten zusätzlich verdübeln. Bei den Wänden ist die Vorgehensweise nahezu die gleiche. In jedem Fall sollten die Platten bis an die Decke reichen, damit keine Wärmebrücke entsteht. Sobald alles gut ausgetrocknet ist, können Sie die Styroporplatten am Ende mit Leichtmörtel verputzen.