Garagenboden fit machen

Garage fliesen: so geht's

Wer seinen Garagenboden mit Fliesen versehen will, muss einige Dinge beachten. Dabei spielt die Bodenbeschaffenheit eine entscheidende Rolle.

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Garage fliesen
Bevor die eigene Garage gefliest werden kann, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden und ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Hat der Boden zum Beispiel eine Beschichtung muss diese erst abgeschliffen werden, ehe man die Fliesen verlegt. Um eine spätere Schimmelbildung zu vermeiden, muss der Estrich zuvor außerdem vollständig getrocknet sein, bevor man ihn mit Fliesen belegt. Ist der Boden getrocknet und eben, geht es an die Auswahl der Fliesen: Je höher die Abriebklasse, desto besser! Gute Fliesen für die Garage zeichnen sich zudem durch eine gute Frostsicherheit und hohe Rutschhemmung aus. Viele Experten raten daher zu Klinkerfliesen, die widerstandfähig sind und sehr gute Wasseraufnahmeeigenschaften haben. Ebenso empfehenswert sind Feinsteinfliesen, die sich durch eine gute Abriebfestigkeit und hohe Rutschsicherheit auszeichnen.

Beim Garage fliesen auf Qualität achten

Generell sollten die Fliesen nicht poliert sein, da eine Polierung die Poren der Fliesen öffnet und so Wasser eindringen kann. Beim Mörtel und den Fugenkleber sollten Sie unbedingt auf bewährte Markenprodukte setzen. Verwenden Sie säurefesten Fugenmörtel, da Schnee und Salz im Winter den Mörtel angreifen. Achten Sie beim Fliesenkleber außerdem darauf, dass er in einem hohen Maß flexibel ist und damit die Schwingungen des Garagenboden ausgleichen kann. Auch große Fliesen unterstützen beim Ausgleichen der Schwingungen. Wer es ganz raffiniert mag, konstruiert den Garagenboden mit einem leichtem Gefälle zum Tor hin, damit das Schmelzwasser im Winter ablaufen kann.