Garagenboden beschichten

Garagenboden beschichten: so geht's!

Zuverlässigen Schutz gegen tropfende Autos, die Benzin oder Öl in der Garage verlieren, bietet eine Beschichtung des Bodens. Die kann jeder selbst auftragen.

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Zuverlässigen Schutz gegen tropfende Autos, die Benzin oder Öl in der Garage verlieren, bietet eine gründliche Beschichtung des Bodens. Die kann jeder selbst auftragen. Nur sie verhindert zuverlässig, dass die Flüssigkeiten in den Beton und letztendlich in das Erdreich gelangen. Im Unterschied zu einer Versiegelung des Garagenbodens, die in der Regel aus einem Einkomponenten-Epoxidharz besteht und keinen so großen Schutz darstellt, wird bei der Beschichtung flüssiger Kunststoff oder ein Mehrkomponenten-Kunstharz-Produkt verwendet.

Mehrere Arbeitsschritte für das Beschichten des Garagenbodens

Die Arbeitsschritte beim Beschichten und Versiegeln sind fast identisch, allerdings erfolgen beim Beschichten mindestens zwei Grundierungen und zwei Beschichtungen, bei Bedarf auch mehr. Durch die Materialbeschaffenheit bieten die Beschichtungen einen zuverlässigen, dauerhaften Schutz, der mehrere Jahre hält.
  • Im ersten Arbeitsschritt muss der Betonboden, beziehungsweise Estrich, freigelegt werden. Er sollte komplett intakt sein, ist das nicht der Fall, muss der gesamte Boden eventuell abgeschliffen und neu aufgetragen werden.
  • Damit der Schutz optimal ist, muss der Beton komplett frei von Verschmutzungen und möglichst eben sein. Etwaigen Ölflecken rückt man mit einem Ölflecken-Entferner zu Leibe. Ist der grobe Schmutz entfernt, reinigt man den Boden mit einem speziellen Betonreiniger.
  • Vom Reinigungsmittel darf nichts zurückbleiben: Am Besten entfernt man es mit einem Nasssauger, beziehungsweise mit einem Abzieher mit Gummilippe, und spült gründlich mit Wasser nach. Bevor Sie den Garagenboden versiegeln, muss er komplett trocken sein. Wurde ein neuer Estrich aufgetragen, muss man rund fünf Wochen warten. Bevor die Beschichtung aufgebracht werden kann, muss der Boden grundiert werden. Dazu sollten Sie die Flüssigkeit gut durchmischen und mit einem Farbroller aus Mikrofaser zügig auftragen und gleichmäßig verteilen. Die ideale Verarbeitungstemperatur liegt zwischen 15 und 25 Grad.
  • Im letzten Schritt wird die Versiegelung aufgebracht. Beginnen Sie am besten in einer Ecke, schütten immer nur einen Teil auf den Boden und streichen beziehungsweise rollen sie die Flüssigkeit sorgfältig aus. Danach lassen Sie die erste Schicht trocknen, ehe Sie die zweite auftragen. Nach rund 24 Stunden können Sie den Boden betreten. Ehe Sie das Auto abstellen können, müssen Sie aber mindestens sieben Tage warten.
Wichtig: Tragen sie bei der Verarbeitung von Harzen stets eine passende Schutzausrüstung.