Das ist beim Streichen des Garagentors zu beachten!

Garagentor streichen

Ein schickes Auto sollte auch in einer gepflegten Garage stehen. Man sollte sich aber auch um das Garagentor kümmern. Ein neuer Anstrich sorgt für frischen Glanz.

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Ist das Garagentor in die Jahre gekommen, muss man nicht unbedingt ein neues kaufen. Eine gründliche Restaurierung mit einem entsprechenden Anstrich lässt das Tor wie neu aussehen und die Kosten halten sich bei einem Do-it-yourself-Einsatz in Grenzen. Wer sein Garagentor streichen will, sollte sich aber vorher vergewissern, dass es trocken und nicht zu kalt ist. Bei kalten Temperaturen lässt sich das Tor nicht lackieren, ohne dass der Lack hinterher schnell abplatzt. Daher sollte die Temperatur idealerweise zwischen 15 und 25 Grad Celsius liegen. Zudem muss man wissen, aus welchem Material das Garagentor besteht.

Erster Schritt beim Streichen: die Reinigung

Zunächst muss das Garagentor sehr gründlich gereinigt werden. Das geht am einfachsten mit einem Handfeger und einer Bürste. Danach lässt sich Altfarbe bei einem Stahl- oder Holztor mit grobem Schleifpapier problemlos entfernen. Ist das Tor verzinkt, darf es nicht abgeschliffen werden, da sonst die Schutzschicht beschädigt würde. In diesem Fall wird die Oberfläche mit einem Lösungsmittel für Zinkoberflächen gereinigt. Handelt es sich um ein Lamellentor oder ein Tor mit einer Metallstruktur, ist das ganze deutlich aufwendiger, denn nur die großen Flächen lassen sich mit dem Schleifpapier entlacken. Für kleinere Flächen oder solche, die sich in der Lamellenstruktur befinden, bedient sich idealerweise eines kleinen Schleifgerätes aus dem Modellbau oder dem Kunstbedarf.

Roststellen beseitigen

Werden nach dem Abschleifen Roststellen sichtbar, müssen diese nicht nur abgeschliffen, sondern auch mit Rostumwandler behandelt werden. Gibt es größere Beulen, so sollten diese mit Spachtelmasse ausgeglichen und danach nochmals angeschliffen werden, damit die Grundierung und Farbe halten. Nach einer erneuten Reinigung können die Grundierung und der Rostschutz in mindestens zwei separaten Durchgängen aufgetragen werden. Bei Toren aus Aluminium oder Holz sind entsprechende Speziallacke zu verwenden.

Erneutes Schleifen

Es ist aufwendig, aber das erneute Anschleifen sorgt dafür, dass die nächste Farbschicht auf dem Tor besser und länger hält. Diese muss trocknen und danach nochmals geschliffen werden. Dann folgt der Decklack, der das endgültige Erscheinungsbild des Garagentores festlegt. Jetzt können auch etwaige Muster, Bilder und geometrische Formen aufgebracht werden. Die meisten Decklacke muss man nicht noch mit einem Klar- oder Schutzlack überziehen. Eine Trocknung ohne direkte Sonneneinstrahlung ist perfekt.