Rekuperation beim E-Bike

E-Bike-Akku laden während der Fahrt: So geht’s

Um die Reichweite eines E-Bikes zu verlängern, bietet es sich an, dass man – wie beim Auto – den Akku während der Fahrt durch Rekuperation laden kann. Allerdings ist dieses Konzept nur bei wenigen E-Fahrrädern umgesetzt.

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Die Technik ist aus dem Elektro-Pkw bestens bekannt: Bei Bergabfahrten oder beim Bremsen agiert der Elektromotor als Generator, schaufelt so Energie in die Akkus und verlängert die Reichweite. Bei E-Bikes ist diese Funktion bisher allerdings kaum im Einsatz. Zudem ist die Rekuperation bei Elektrofahrrädern mit Kettenantrieb wegen des Freilaufs nicht realisierbar.

E Bike Motor als Antriebsunterstützung ausgelegt

Auch bei Modellen, die mit einem Nabenmotor ausgestattet sind, findet sich kaum eines mit Rekuperationsmöglichkeit. Der Grund liegt im Konzept des Elektromotors, der in erster Linie als Antriebsunterstützung ausgelegt ist und nicht als Generator. Zudem würde jedes weitere Technikelement das Gewicht erhöhen, was sich bei einem Fahrrad natürlich deutlich stärker auswirkt als bei einem Pkw.

Bei Heckantrieb Rekuperation möglich

Bei manchen E-Bikes, die über einen Heckantrieb verfügen, ist eine Rekuperation in den Antrieb integriert. Damit verlängert sich die Reichweite eines E-Bikes etwa um fünf bis 15 Prozent. Bremst man das Hinterrad ab, aktiviert man die Motorbremse und der Antrieb wird so zum Generator. Bei manchen Systemen kann man die Stärke der Rekuperations sogar in mehreren Stufen einstellen. Das hilft beim Bergabfahren, kann aber auch zu Trainingszwecken eingesetzt werden, um zum Beispiel auf gerader Strecke eine Steigung zu simulieren.
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