Rollt von selbst

E-Bike: fahren ohne Treten

Der Begriff E-Bike wird großzügiger verwendet, als es eigentlich richtig wäre. Die meisten Elektrofahrräder, die als "E-Bike" beschrieben werden, sind eigentlich Pedelecs. Hier erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec und bei welcher Ausführung Sie nicht in die Pedale treten müssen.

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Die meisten als E-Bikes verkauften Elektrofahrräder sind Pedelecs. Pedelecs unterstützen die Fahrradfahrer nur, wenn die Pedale getreten werden. Bei einem richtigen E-Bike hingegen handelt es sich technisch gesehen immer um ein Zweirad, bei dem ein Elektromotor das Fahrrad auch antreibt, ohne, dass die Pedale getreten werden. Die Regulierung der Geschwindigkeit erfolgt hier über einen Hebel oder einen Knopf. Von diesen E-Bikes werden verschiedene Versionen angeboten, die sich durch die Stärke des Motors und dadurch durch die Höchstgeschwindigkeit unterscheiden.

Um ein E-Bike zu fahren, brauchen Sie einen Führerschein

Während das Pedelec von allen gefahren werden darf, ist es bei E-Bikes ein wenig anders: Erreicht das E-Bike ohne Treten eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, handelt es sich um ein "Leichtmofa“, also benötigen Sie einen Mofa-Führerschein und ein Versicherungskennzeichen. Schafft das E-Bike maximal 25 km/h, stuft es der Gesetzgeber bereits als "Mofa“, also ist auch bei dieser Variante der Mofa-Führerschein und ein Versicherungskennzeichen Pflicht. Eine noch stärkere Version des E-Bikes erreicht eine Geschwindigkeit von 45 km/h. Hier muss der Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein und einen Führerschein der Klasse AM besitzen. Auch an diesem E-Bike muss ein Versicherungskennzeichen angebracht werden.