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E-Bike finanzieren - Wie geht das?

Ein hochwertiges E-Bike kostet schnell mehrere tausend Euro. Eine Möglichkeit, ein solches Hightech-Fahrrad zu besitzen, ist die Finanzierung, bei der man das Fahrrad in Raten abbezahlt.

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Ein gutes E-Bike ist kein billiges Vergnügen. Wer ein elektrifiziertes Fahrrad sein Eigen nennen will, muss mindestens 3000 Euro bezahlen. Ein Weg, sich seinen Traum zu erfüllen, ist die Finanzierung. Das Prozedere ist dem eines Autokredits sehr ähnlich, nur dass die Summen kleiner sind.

E-Bike finanzieren - Die Finanzierung genau durchrechnen

Wenn Sie ein E-Bike finanzieren wollen, sollten Sie sich zunächst die Vor- und Nachteile der Bezahlung auf Raten vor Augen führen. Denn letztendlich handelt es sich bei einer solchen Finanzierung um nichts anderes, als einen Kredit. Das bedeutet Zinsen und natürlich eine höhere Gesamtsumme als der Kaufpreis. Bei 3000 Euro können das schon mal 200 Euro zusätzlich sein - je nach Laufzeit und Zinssatz. Deswegen den Vertrag genau studieren und die Gesamtsumme anhand der Laufzeit – zum Beispiel 24 oder 36 Monate - und der fälligen Raten - durchrechnen. Je kürzer die Laufzeit, desto geringer der Aufpreis; doch damit steigen auch die Raten. Zudem fordern die meisten Kreditgeber eine Bonitätsprüfung, die sogenannte Schufa-Abfrage. Wer also da eine schlechte Bewertung hat, dem könnte eventuell der Kredit verwehrt werden.

Für einen Kredit ist oftmals eine Versicherung des E-Bikes notwendig

Achtung: Wenn man eine solche Finanzierung eingeht, verlangt der Geldgeber oftmals, dass das E-Bike versichert wird. Zwar empfiehlt es sich, dies bei einem derart teuren Fortbewegungsmittel ohnehin zu tun, aber diese Versicherungssumme kommt zum Kaufpreis noch einmal dazu. Auf der anderen Seite sind die monatlichen Belastungen während der Laufzeit der Finanzierung natürlich deutlich geringer, als wenn man Geld auf einmal auf den Tisch legen muss.