Das kostet Bußgeld

Fahren ohne Licht

Wer bei Dunkelheit mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss eine entsprechende Beleuchtung haben. Das Fahren ohne Licht kostet sogar Bußgeld.

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Auch wenn im Straßenverkehr gerade viele Rennräder und Mountainbikes ohne Beleuchtungsanlage unterwegs sind, ist diese zwingend vorgeschrieben. Wer mit einem Fahrrad erwischt wird, dass keine Beleuchtung hat, oder dessen Beleuchtung nicht ordnungsgemäß funktioniert, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro rechnen. Kommt es wegen der fehlenden Beleuchtungsanlage sogar zu einer Gefährdungslage, erhöht sich das Bußgeld auf 25 Euro, beziehungsweise auf 30 Euro, wenn es zu einem Unfall oder zu einer Sachbeschädigung gekommen ist. Die genauen Regelungen, welche Fahrradbeleuchtung zugelassen ist, finden sich in § 67 StVZO.

Auf K-Nummer achten

Wer sich mit den Details des Gesetzestextes nicht näher auseinandersetzen will, kann es sich einfach machen. In jedem Fahrradgeschäft kann man sich erkundigen, welches Lichtset die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Ist kein Verkäufer in Sicht oder will man im Internet kaufen, sollte man auf die sogenannte K-Nummer achten. Diese ist auf der Verpackung und den Lichtern selbst zusammen mit einer dreistelligen Nummer aufgedruckt.

Reflektoren sind vorgeschrieben

Doch mit der Lichtanlage – entweder mit einem Dynamo betrieben oder seit 2013 mit einem Batterie- oder Akkupaket – allein ist es nicht getan. Zudem muss das Fahrrad vorne wie hinten über passive Reflektoren verfügen, die für Sicherheit sorgen, wenn die Lichter einmal ausfallen oder das Rad geparkt ist. Ebenso wie die Lichter selbst, müssen die Reflektoren vorne weiß und hinten rot sein. Auch Pedale und Räder bzw. Speichen müssen das Licht von anderen Verkehrsteilnehmern reflektieren und daher braucht es gemäß § 67 StVZO auch hier gelbe Reflektoren.
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