Kurbellänge Rennrad

Kurbellänge beim Rennrad bestimmen

Wer mit dem Rennrad schnell und dabei möglichst kraftschonend unterwegs sein will, braucht ideal angepasste Kurbeln. Nur so passen die Hebelverhältnisse und nur so kommt die Kraft aus den Beinen auch möglichst verlustfrei auf die Straße.

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Eine allgemeingültige Formel für die richtige Kurbellänge bei Rennrädern gibt es nicht. Entscheidend ist das persönliche Komfortempfinden beim Treten. Wenn man beschwerdefrei Fahrrad fährt, sollte man die Länge der Pedalarme also nicht verändern. Die Kurbellänge ist bei den meisten Modellen auf der Innenseite der Kurbel eingestanzt. Bei einem langen Pedalarm kann das Knie unangenehm weit nach oben gedrückt werden, wenn das Pedal am oberen Totpunkt steht. Eine längere Kurbel bedeutet in der Zugphase eine größere Streckung und in der Schubphase eine stärkere Beugung des Knies – und somit eine intensivere Belastung. Deswegen sind für Radfahrer, die unter Kniebeschwerden leiden, kürzere Pedalarme oft die bessere Wahl.

Bei neuer Kurbellänge die Radeinstellungen verändern

Wenn man dennoch die Kurbellänge wechselt, muss man die Radeinstellungen verändern, um die Komfortzone wiederherzustellen. Deswegen sollte man die Position des Lenkers, die Höhe und die den Abstand des Sattels zum Lenker und auch die Pedale so verändern, bis man wieder bequem treten kann. In der Regel spürt man einen Längenunterschied von 2,5 Millimetern bei Kurbeln nicht.
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