So bekommt das Fahrrad wieder Licht

Fahrradbeleuchtung reparieren: So geht’s

Die Fahrradbeleuchtung ist elementar für die Verkehrssicherheit. Deswegen sollte man sie bei einem Ausfall einer oder beider Leuchten sofort instandsetzen. Wer dabei systematisch vorgeht, kommt dem Fehler schnell auf die Schliche.

Datum:
Wenn beim Fahrrad die Beleuchtung ausfällt, muss man sofort handeln. Schließlich sind der Scheinwerfer und das Rücklicht entscheidend für die Verkehrssicherheit des Fahrrads. Außerdem ist ein Blindflug im Dunkeln gefährlich.
Der erste Schritt beim Reparieren der Fahrradbeleuchtung ist die Fehlersuche. Dazu muss festgestellt werden, ob nur eine oder beide Lampen ausgefallen sind. Haben sowohl der Frontscheinwerfer als auch die Rückleuchte den Dienst quittiert, ist es wahrscheinlich, dass ein Defekt am Dynamo oder an der Verkabelung vorliegt.

Dynamo testen

Zunächst wird der Dynamo mit dem Voltmeter geprüft. Wenn sich der Reifen sehr schnell dreht, sollten etwa sechs Volt Spannung anliegen. Außerdem hilft es, Prüfkabel anzuschließen, um zu schauen, ob Strom fließt (Massekabel nicht vergessen). Ist das der Fall, sollte man trotz allem die Leuchtmittel in beiden Scheinwerfern prüfen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass beide gleichzeitig kaputtgehen, aber sicher ist sicher.
Wenn dieser Defekt ausgeschlossen ist, kontrolliert man die Kabel, die vom Dynamo zu den Lampen führen und untersucht, ob eines gebrochen oder gerissen ist. Eine zweite mögliche Fehlerquelle sind angerostete oder verbogene Kontakte. (Korrosion mit Schleifpapier entfernen.) Letztendlich kann auch das Massekabel durch Rost beschädigt sein. Ist nur ein Scheinwerfer defekt, konzentriert sich die Fehlersuche auf das defekte Leuchtmittel, die Kontakte, und die Kabel. Dort sollte der Fehler zu finden sein.
Weiterer Link: