Eine ölige Angelegenheit

Fahrradkette abmontieren

Wenn das Fahrrad schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist die Gefahr groß, dass die Kette reißt. Die Fahrradkette abzumontieren gehört zu jeder gründlichen Wartung und erhöht die Lebensdauer.

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Meist reißt eine Fahrradkette nicht überraschend. Der Verschleiß und damit auch der Exodus kündigt sich in der Regel dadurch an, dass sich die Kette längt. Wenn Sie Fahrradkette auf dem Ritzel um mehr als drei Millimeter anheben können, dann ist sie bereits verschlissen. Wird das Rad regelmäßig gewartet, sollte auch die Fahrradkette gründlich gereinigt werden.

Richtiges Werkzeug

Bevor Sie sich an die Arbeit machen und die Kette reparieren oder austauschen, sollten Sie die Ritzel am Tretlager und am Hinterrad sowie die Gangschaltung gründlich reinigen, nachdem die Kette abmontiert worden ist. Bleibt die Frage, ob man gleich eine neue Kette kauft oder versucht die Kette nochmals zu reparieren. Falls unter den Gliedern kein Kettenschloss ist, das Sie mit der Kettenschlossöffnungszange öffnen können, brauchen Sie einen Kettennieter.

Genaue Länge beachten

Bei einem Austausch muss die neue Kette die gleiche Länge haben wie die bisherige, bevor diese gerissen ist. Gegebenenfalls muss man bei der neuen Kette ein paar Glieder entfernen. Achtung: Falls die Kette ein Kettenschloss hat, sollten Sie darauf achten, dass sich an den Enden zwei ungleiche Kettenglieder befinden. Legen Sie die neue Kette jeweils vorne und hinten auf das größte Zahnrad und fädeln Sie sie wieder ein. Dann verschließen Sie die Kette – entweder mit dem Kettenschloss oder dem Kettennieter. Achten Sie darauf, dass die Kette nicht zu straff und auch nicht zu locker sitzt. Steht sie extrem unter Spannung, ist sie zu straff, hängt sie durch, zu lang.
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