Aerodynamik muss stimmen

Sitzposition Triathlonrad

Gerade auf einem sportlichen Fahrrad ist es ist nicht immer leicht, die richtige Sitzposition zu finden. Das gilt vor allem bei einem Triathlonrad, denn es geht nicht nur um die ideale Kraftübertragung, sondern auch um Entspannung nach dem Schwimmen und vor dem abschließenden Marathon.

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Einfach nur drauf aufs Triathlonrad und ab in die zweite Disziplin des anstrengenden Dreikampfs ist nicht gut für den Rücken, und die ideale Kraftübertragung kommt auch noch zu kurz. Denn nur wer Sattel und Lenker perfekt auf sich einstellt, erspart sich Rückenbeschwerden und hat auch für höhere Geschwindigkeiten die richtige Hebelwirkung an den Pedalen.

Rennsattel einstellen

Einen Rennsattel sollte man vor der ersten Ausfahrt entsprechend seiner Körpermaße einstellen. Dabei kommt es weniger auf die Körpergröße an sich, sondern eher auf die einzelnen Proportionen von Armen, Beinen und Oberkörper sowie den individuellen Grad der Sportlichkeit an. Selbstverständlich sollte die Rahmenhöhe des Rades grundsätzlich passen.

Schrittweise vorgehen

Zur Grundeinstellung sollte man das rechte oder linke Pedal auf den tiefsten möglichen Punkt (Totpunkt) drehen. Der Sattel sollte in dieser Stellung so eingestellt werden, dass das Bein nicht ganz durchgestreckt wird, wenn der Fuß mit dem Rennschuh im Pedal eingeklickt ist. Entsprechend sollte das andere Bein oder dem oberen Totpunkt des zweiten Pedals einen nicht zu kleinen Winkel haben, den schließlich geht es beim Rennradfahren um einen perfekten Hebel für die Beine, damit es maximalen Vortrieb bei minimalem Krafteinsatz gibt und zudem der Rücken nicht übermäßig beansprucht wird.

Neigung einstellen

Nicht alle Triathleten wissen, dass es allein mit der Justierung der Sattelhöhe nicht getan ist. Seine Neigung ist mindestens ebenso wichtig. Hierbei gibt es jedoch keine festen Vorgaben. Vielmehr sollte man die Neigung des Sattels so einstellen, dass man weder nach vorne noch nach hinten rutscht und ein bequemes Sitzgefühl hat. Das findet sich am besten, wenn man ein paar Kilometer mit dem Rad gefahren ist. Ebenso wie die Sattelhöhe lässt sich auch die Neigung mit ein paar Handgriffen verändern.

Lenker justieren

Eine korrekte Einstellung der Sitzposition hängt jedoch nicht allein vom Sattel ab: Dem Triathlonlenker kommt mit seinen mittigen Armauflagen eine zentrale Bedeutung zu. Wer seine Unterarme in die Haltestützen einlegt, sollte eine entspannte Position haben. Der Rücken ist dabei leicht gebeugt und der Kopf befindet sich möglichst weit unten, um einen minimalen Luftwiderstandswert zu gewährleisten. Die beiden Ellenbogen sollten dabei möglichst nah zusammenliegen, um die Silhouette so schmal und windschlüpfrig wie möglich zu machen.
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