Sicherheitsfaktor Licht

Fahrradbeleuchtung: StVZO-zugelassen

Einfach nur irgendein Licht am Fahrrad zu befestigen, reicht nicht. Die Fahrradbeleuchtung muss zwingend StVZO-zugelassen sein.

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Wer bei Dunkelheit ohne Fahrradbeleuchtung oder mit einer defekten Fahrradbeleuchtung erwischt wird, muss 20 Euro Strafe bezahlen. Für dieses Geld gibt es im Fahrradhandel bereits ein komplettes Set mit einer Fahrradbeleuchtung, die nach § 67 StVZO zugelassen ist. Wer mit einer defekten oder fehlenden Beleuchtungsanlage jemanden gefährdet oder schuldhaft einen Unfall verursacht, muss 25 beziehungsweise 35 Euro bezahlen.

Auf K-Nummer achten

In jedem Fahrradgeschäft kann man sich erkundigen, welches Lichtset die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Es muss über eine sogenannte K-Nummer verfügen, die auf der Verpackung und den Lichtern selbst zusammen mit einer dreistelligen Nummer aufgedruckt ist.

Reflektoren

Neben der vorschriftsmäßigen Lichtanlage muss das Fahrrad vorne und hinten zusätzlich über passive Reflektoren verfügen. Ebenso wie die Lichter selbst müssen die Reflektoren vorne weiß und hinten rot sein. Auch Pedale und Räder bzw. Speichen müssen das Licht von anderen Verkehrsteilnehmern reflektieren und daher braucht es gemäß § 67 StVZO auch hier (gelbe) Reflektoren.
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