Auf Nummer sicher gehen

Fahrradschloss: Die Sicherheitsstufen

Mit einem Schloss kann man sein Fahrrad gegen Diebstahl schützen, doch das entsprechende Angebot beim Fahrradhändler ist gigantisch. Die richtige Sicherheitsstufe gibt eine wertvolle Hilfestellung bei der Auswahl.

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Die meisten Fahrradschlösser sind mit einem Sicherheitszertifikat des Herstellers ausgestattet und belegen so, wie sicher das Schloss ist. Dabei sollte man jedoch aufpassen, denn es gibt zum einen offizielle Stellen, die die Sicherheit des Diebstahlschutzes definieren, als auch herstellereigene Einstufungen, die nennenswerte Unterschiede haben.

Vorsicht bei der Einstufung

Die Einstufung der Sicherheitsklasse ist nicht bindend und folgt keinen vorgeschriebenen Normen. Jedoch kann man sich zumeist auf die Einstufung der Markenschlösser wie Abus, Trelock und Co. verlassen. Die Prüfsiegel CE, DIN oder vom TÜV bringen einen bei der Auswahl des Schlosses aber kaum weiter. Anders sieht es beim sogenannten VdS-Zertifikat aus, denn diese unabhängige Einstufung ist vom Institut "VdS Schadenverhütung" und misst die Schlösser nach Vorgaben, die auch bei Versicherungen und der Polizei gelten. Wenn das Fahrrad im Rahmen der Hausratversicherungen geschützt ist, kommt man um ein Fahrradschloss mit dem VdS-Zertifikat kaum herum. Genauere Hinweise gibt die entsprechende Versicherung oder die Beratungsstellen der Polizei.